Die Diskussion um Spielhallen hat in jüngster Zeit erheblich an Dynamik gewonnen. Zunehmend wird in der Öffentlichkeit und in politischen Gremien die Frage diskutiert, ob und ggf. wo solche Spielhallen zugelassen werden sollten und ob der Staat das Glücksspiel, das dort stattfindet, weiter regulieren soll. Dazu trug neben einer zunehmenden Zahl von Spielsüchtigen auch und gerade im Bereich der Geldspielgeräte ein Anstieg von Straftaten im Umfeld dieser Einrichtungen bei. Erstmals hat sich im April 2011 ein deutsches Gericht in einer (zivilrechtlichen) Entscheidung (LG München, Urteil vom 4. April 2011, 1 S 16861/09) mit den negativen Auswirkungen von Spielhallen auf die unmittelbare Umgebung beschäftigt. Das kriminologische Gutachten für dieses sowie ein weiteres Verfahren wurde von Prof. Dr. Thomas Feltes erstellt. Das Gutachten stellt den Ausgangspunkt für weitere kriminologische Überlegungen zu dieser Problematik dar.

Veröffentlichung: Spielhallen. Kriminologische Risiken und Nebenwirkungen eines expandierenden Gewerbes. Holzkirchen 2011.

Kontakt: Thomas Feltes

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