Forschungsprojekt zu Informations and Communications Technologies for Community Oriented Policing in Post-Konfliktstaaten

Projektlaufzeit: 2015-2020

Regionaler Fokus:
Südamerika (Guatemala, El Salvador, Nicaragua)
Südosteuropa (Bosnien-Herzegovina, Kosovo, Serbien)
Afrika (Kenia, Somalia, Süd-Sudan)
Südasien (Afghanistan Pakistan)
    
Der Lehrstuhl für Kriminologie ist Projektpartner in ICT4COP, einem von der EU-geförderten Horizon 2020 Forschungsprojekt. In dessen Rahmen soll Community based Policing in Post-Konfliktstaaten untersucht werden. Das von der Norwegian University of Life Science (NMBU) initiierte Projekt wird in Zusammenarbeit mit insgesamt 10 Partnerinstitutionen durchgeführt. Neben der RUB sind u.a. die University of Durham, das Norwegian Institute for International Affairs (NUPI) sowie die Universität Bremen beteiligt. Gemeinsam werden die Partner ein einer Reihe von Post-Konflikt-Ländern wissenschaftliche Studien durchführen so etwa in Somalia, Süd-Sudan, Afghanistan, Nicaragua und Südosteuropa. Die RUB ist gleich in mehreren Workpackages des über fünf Jahre laufenden und mit 5 Millionen Euro geförderten Projekts vertreten. In Kooperation mit Forschern der Universität Krakau wird die RUB in den Ländern Kosovo, Serbien und Bosnien-Herzegowina die Polizeistrukturen und Community based Policing untersuchen. Dabei soll auch das komplexe Verhältnis von Jugend und Polizei erforscht werden. Ziel des Projektes ist es, die sozialen und technischen Voraussetzungen für Community Policing und Polizeireform in Post-Konflikt Ländern zu identifizieren und Lösungen für den effektiven Aufbau funktionierender Rechtsstaatlichkeitsstrukturen zu entwickeln.

Website: www.nmbu.no/go/ict4cop

Flyer als Download (pdf)

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