Im Rahmen des Verbundprojektes APFel wird eine neuartige Videoüberwachungstechnik entwickelt, die es ermöglichen soll, die Bewegungen einer Person über mehrere Kameras hinweg zu verfolgen. Das System soll dazu beitragen, den zurückgelegten Weg der beobachteten Person zeitnah zu rekonstruieren. Darüber hinaus soll durch den Abgleich mit typischen Bewegungsmustern eine Vorhersage ermöglicht werden, wohin sich eine Person bewegen wird. Das System soll an neuralgischen Punkten der Infrastruktur, wie Flughäfen und Bahnhöfen, eingesetzt werden. Der Beitrag des Lehrstuhls für Kriminologie konzentriert sich auf die Darstellung und Untersuchung der datenschutzrechtlich relevanten Aspekte des Systems. Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden, ob diese neuartige Form der Videoüberwachung zu einer Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens beitragen kann. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

(Laufzeit: 2010 – 2012)

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