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Ohne Gewalt stark

Zusammenhänge zwischen Opferwerden und eigener Täterschaft, zwischen Opferfurcht und Signalen von Unsicherheit werden seit geraumer Zeit kriminologisch intensiv diskutiert. Die Studie "Ohne Gewalt stark" setzt dieses Thema für den Bereich Gewalt in Schule und Freizeit um. Die Studie zeigt, dass Gewalterfahrungen zum Alltag von Jugendlichen gehören, sei es als Täter, Opfer oder Zeuge. Die Studie - im Rahmen derer rund 4.000 Schüler befragt wurden - zeigt, dass Schulzugehörigkeit, Geschlecht und Migrationshintergrund eine wichtige Rolle bei der Viktimisierung und beim Täterwerden spielen. Im Rahmen der Studie wurde darüber hinaus die Wirksamkeit eines Gewaltpräventionsprogrammes der Bochumer Polizei überprüft.

Veröffentlichung der Studie: "Gewalt und Gewaltprävention in der Schule"


(Laufzeit: 2003-2009)